Wissen, das nicht im Gerätehaus bleibt.
Die Neue lernt das Fahrzeug kennen, bevor sie das erste Mal davorsteht. Wer beim Übungsdienst gefehlt hat, holt ihn in Ruhe zu Hause nach. Und wer wissen will, in welchem Fach das Hohlstrahlrohr liegt, sieht es nach.
WACHEdigital bringt Fahrzeuge, Material, Mannschaft und Ausbildung einer Feuerwehr an einen Ort — erreichbar von überall und zu jeder Zeit, nicht nur am Dienstabend.
Der erste Dienst ist schwer genug.
Wer neu dazukommt, bringt Motivation mit — das Vokabular kommt erst mit der Zeit. Auf einem HLF liegen mehrere hundert Teile, und alle Namen und Fächer lernt man nicht an zwei Abenden.
In WACHEdigital steht jedes Fahrzeug mit seiner kompletten Beladung: Bild, Bezeichnung, Ablageort. Wer nachsehen möchte, kann das jederzeit tun — im Gerätehaus oder in Ruhe zu Hause, so oft es hilft.
- Jedes Material mit Foto — man erkennt es wieder, statt den Namen raten zu müssen
- Ablageorte in der Reihenfolge, in der man am Fahrzeug entlanggeht: Kabine, G1 bis G6, Dach
- Suche über den ganzen Bestand — auch wenn man nur die halbe Bezeichnung kennt
- Stammdaten bis ins Detail — Besatzung, Baujahr, Pumpenleistung, Tankinhalt, Funkrufname
Eine Wehr ist keine Mitgliederliste.
Jemand ist Maschinist, pflegt nebenbei das Material und schreibt im Wissensbereich mit. In einer Tabelle wird daraus eine Zeile mit Kreuzchen. In WACHEdigital sind es Rollen, die nebeneinander gelten — und jede bringt genau die Rechte mit, die dazugehören.
Wer eine Aufgabe übernimmt, bekommt die passenden Rechte dazu — und beim Wechsel gehen sie genauso wieder mit.
- Mehrere Rollen je Person — Materialpfleger und Redakteur schließen sich nicht aus
- Rechte heißen lesen und verwalten, je Fachbereich. Wer verwalten darf, darf auch lesen
- Dienstgrade je Wehr pflegbar, mit männlicher und weiblicher Form und eigener Reihenfolge
- Abteilungen als Merkmale — Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr, Ehrenabteilung
- Geburtstage und Jubiläen mit einstellbarem Mindestalter für zählbare Feuerwehrzeiten
Gefehlt heißt nicht abgehängt.
Schichtdienst, krankes Kind, Urlaub. Einen Übungsdienst zu verpassen ist normal. Danach nicht mehr mitzukommen sollte es nicht sein.
Thema, Unterlagen und Bilder bleiben stehen. Wer nicht da war, liest nach, wann es passt. Und wer das Material wirklich sitzen haben will, übt es als Lernkarten — aus dem Bestand der eigenen Wehr, nicht aus dem Lehrbuch.
- Übungsdienste mit Thema, Unterlagen und Anwesenheit, dazu die Jahresauswertung
- Materialtraining aus dem eigenen Bestand, wahlweise auf ein Fahrzeug eingegrenzt
- Bild- und Textfragen gemischt, mit vier Antwortmöglichkeiten oder freier Eingabe
- Quiz mit Wertung in der eigenen Wehr — Monat, Jahr und gesamt
- Wissensbereich für Unterlagen, die dauerhaft auffindbar bleiben sollen
Wohin das geht: Übungsdienst, Wissensbereich und Quiz sollen zu einem durchgehenden Ausbildungszyklus zusammenwachsen — Vorablernen, Durchführung, Nachbereitung, Lernstand. Das ist die Richtung der Entwicklung und kein Liefertermin.
Die Punkte, nach denen gefragt wird.
Was steht — und was nicht.
WACHEdigital ist noch nicht im Wirkbetrieb. Alle Wehren im System sind Testinstanzen. Wer jetzt einsteigt, steigt in die Pilotphase ein und redet mit, solange sich Entscheidungen noch günstig ändern lassen.
Läuft
- Fahrzeuge, Ablageorte und Verlastung
- Material mit Bildern, Untereinheiten und Massenbearbeitung
- Mannschaft mit Rollen, Dienstgraden und Gruppen
- Termine, Übungsdienste und Anwesenheit
- Wissensbereich mit Blöcken und Vorlagen
- Quiz und Materialtraining mit Wertung
- Medienablage und Benachrichtigungen
- Verwaltung je Wehr: Navigation, Dashboard, Dienstgrade
In Arbeit
- Erste Pilotwehren mit echtem Bestand
- Rechtstexte der Plattform vervollständigen
- Datensicherung einrichten und im Ernstfall proben
- Ausbildungszyklus aus Dienst, Wissen und Quiz
- Apps für Android und iPhone — die Oberfläche ist heute schon für kleine Bildschirme gebaut
Auf dem Telefon
Heute ohne Download: Die Anwendung läuft im Browser des Telefons. Eigene Apps für Android und iPhone sind geplant.
Pilotwehren gesucht.
Die Plattform ist gebaut und läuft. Was fehlt, sind Wehren, die sie mit dem eigenen Bestand ausprobieren und zurückmelden, was nicht passt — beim Import, bei den Begriffen, bei den Abläufen. Jede Wehr hat eigene Wörter für dieselben Dinge, und die lernt man nicht am Schreibtisch.
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